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Ukulele Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2020/2021


Hawaii. Eine kleine Insel in der Nähe der amerikanischen Küste, die für Blumenkränze und einen entspannten Lebensstil steht. Begleitet wird dieser Lebensstil von feinsten Klängen eines Instruments, das an den Song ,,somewhere over the rainbow“ erinnert, der vor wenigen Jahren die Charts eroberte. Basis der Songs ist nicht nur der hervorragende Gesang, sondern auch die Ukulele, ein kleines Zupfinstrument aus Hawaii.

Ukulele Test

Ukulele Test und Vergleich

Was ist eine Ukulele?

Die Ukulele ist vergleichbar mit einer Gitarre, denn sie stellt ebenfalls ein Zupfinstrument dar. Bei Zupfinstrumenten erfolgt die Erzeugung eines Tons durch das Ziehen von gespannten Saiten, die beim Loslassen einen festgelegten Ton abgeben. Diesen kann der Spieler variieren, je nachdem, wo er zupft und an welcher Position er die Saite mit den Fingern der anderen Hand festhält. Die Ukulele ist mit vier bis acht Saiten bespannt und circa 0,6 m lang sowie 0,2 m breit. Neben der Größe unterscheidet sich die Ukulele von der Gitarre dadurch, dass die vierte Saite höher als die mittleren Saiten gestimmt ist. Deshalb ist sie oktaviert und erhält ihren unvergleichlichen Klang.

Geschichte – woher kommt die Ukulele?

Zwar ist bekannt, dass die Ukulele aus Hawaii stammt und dort besonders berühmt ist, aber ihre Ursprünge sind auf Portugal zurückzuführen. Im Jahre 1879 brachte ein Einwanderer aus Portugal eine kleine Gitarre nach Hawaii, woraufhin die Einheimischen sie als Ukulele bezeichneten, was ,,hüpfender Floh“ übersetzt bedeutet. Die Bezeichnung ist auf die schnellen Fingerbewegungen zurückzuführen, die der Einwanderer beim Spielen der Ukulele vollführte. Selbiger Einwanderer entwickelte mit Freunden nach wenigen Jahren in Hawaii das ursprüngliche Instrument weiter, indem er aus hawaiianischem Kaoholz eine Ukulele herstellte und diese in Fabriken produzierte. Seither gelten diese Instrumente als die typischen Ukulelen aus Hawaii.

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Welche Arten von Ukulelen gibt es? Wo liegen die Unterschiede?

Zwar ist die ursprüngliche Ukulele aus Kaoholz und auf Hawaii gefertigt, dies heißt jedoch nicht, dass es nicht auch verschiedene Formen von ihr geben kann. Auch die Gitarre ist nicht nur als Gitarre, sondern beispielsweise auch als E-Gitarre erhältlich. Folgende Unterschiede und Arten sind festzuhalten:

Die Sopran-Ukulele

Die Sopran-Ukulele ist die klassische Ukulele, deren Klang weltbekannt ist. Die Ukulele hat einen Tonumfang von C4 bis A5, was eineinhalb Oktaven entspricht. Sie ist besonders klein, handlich und die meisten Lieder sind für diese Ukulele konzipiert. Problematisch ist dabei nur, dass sie, ohne einen elektrischen Anschluss, extrem leise ist und Menschen mit großen Händen kaum auf ihr spielen können. Negativ zu bewerten ist auch der geringe Tonumfang mit nur eineinhalb Oktaven.

Die Konzert-Ukulele

Die Konzert-Ukulele ist größer als die Sopran-Ukulele, da sie circa 60 cm lang und 55 cm breit ist. Deshalb umfasst sie einen Tonumfang von C4 bis C6, was zwei vollen Oktaven entspricht. Der Vorteil gegenüber der Sopran-Ukulele ist, dass der Spieler auf der Konzert-Ukulele weiterhin jegliche Lieder spielen kann, die für die Sopran-Ukulele komponiert sind und gleichzeitig ein Modell erhält, das einen größeren Tonumfang erlaubt. Die Ukulele ist dennoch klein gehalten, obwohl sie größer als die Sopran-Ukulele ist, weshalb Menschen mit großen Händen auch bei ihr Probleme während des Spielens bekommen könnten. Negativ ist auch der geringe Tonumfang zu bewerten, denn diese Art verfügt ausschließlich über eine halbe Oktave mehr Tonumfang.

Die Tenor-Ukulele

Die Tenor-Ukulele ist noch größer als die Konzert-Ukulele, denn sie ist circa 65 cm lang, aber ähnlich breit. Ihr Tonumfang erhöht sich um eine weitere halbe Oktave auf 2,5 Oktaven, was einem Tonumfang von G3 bis D6 entspricht. Ihr Klang ist dunkler als bei den kleineren Modellen, aber sie erlaubt dafür höhere als auch tiefere Töne durch die zweieinhalb Oktaven. Dieser Tonumfang spiegelt sich auch im Preis wider, denn die Art ist teurer als die kleinen Modelle. Wer jedoch große Hände hat, der präferiert die Tenor-Ukulele, denn die Größe erlaubt das Spielen mit großen Händen.

Die Bariton-Ukulele

Die Bariton-Ukulele erinnert vom Ton kaum noch an den typischen Klang einer Ukulele, denn allein ihr Tonumfang reicht von D3 bis A5, wodurch sie wie eine Gitarre, statt einer Ukulele klingt. Im Gegensatz zu allen anderen Ukulelen ist dieses Modell auch vorher nicht per Standard-Tuning gestimmt, sodass der Spieler über ausreichend Wissen verfügen muss, wie er die Ukulele stimmt. Darüber hinaus ist das Stimmen der Bariton-Ukulele, um den Klang der Sopran-Ukulele zu erhalten, beinahe unmöglich.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Ukulele?

Die Vorteile

Ukulelen sind winzige Zupfinstrumente im Vergleich zu einem Bass oder einer großen Gitarre. Dadurch sind sie handlicher und auch leichter zu transportieren. Sie passen in jeden Koffer oder Rucksack, sodass der Nutzer jederzeit das Musikinstrument hervorholen und spielen kann.

Doch nicht nur das Musikinstrument selbst ist handlich, sondern auch dessen Spielweise. Das Spielen auf einer Ukulele ist durch das Standard-Tuning, bei dem die Ukulele bereits gestimmt ist, einfach zu lernen. So können auch Anfänger in kürzester Zeit ihren ersten Song auf dem Musikinstrument spielen.

Letztlich ist die Ukulele im Klangbild besonders hell. Dies weckt positive Emotionen, denn nur wenige Lieder auf ihr sind so komponiert, dass sie traurig klingen. Demnach kann der Spieler Freunde oder Familienmitglieder jederzeit in positive Stimmung versetzen, falls dies gewünscht ist.

Vorteile auf einen Blick:

  • klein
  • portabel
  • einfach zu lernen
  • Töne wecken positive Emotionen

Die Nachteile

Ukulelen sind durch das Standard-Tuning zwar einfach zu bespielen, aber der Tonumfang der Instrumente ist minimal. Im Vergleich zu einer Gitarre lassen sich wesentlich weniger Oktaven spielen, weshalb die Auswahl an Liedern und Tönen stark begrenzt ist.

Hinzu kommt, dass eine Ukulele zwar portabel und besonders klein ist, dies jedoch auch das Spielen beeinträchtigt. Menschen mit großen Händen greifen beim Spielen möglicherweise zwei Saiten gleichzeitig oder erfahren Krämpfe, wenn sie das Instrument über längere Zeit in der Hand halten.

Nachteile auf einen Blick:

  • geringer Tonumfang
  • geringe Auswahl an Liedern im Vergleich zur Gitarre
  • ungeeignet für Personen mit großen Händen

Was sollte ich beim Kauf von einer Ukulele beachten?

Damit die Ukulele möglichst hochwertig, langlebig und einfach zu spielen ist, muss der Nutzer vor dem Kauf auf folgende Faktoren achten:

Das Material

Der entscheidende Faktor vor dem Kauf ist das Material, denn Ukulelen sind aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Folgende Materialien sind erhältlich:

Echtholz

Die hochwertigsten Ukulelen sind, wie auch bei anderen Zupfinstrumenten, aus Holz. Die originale Ukulele besteht aus Kaoholz, dies ist jedoch nicht zwingend notwendig, da Fichte und Mahagoni ähnlich beschaffen sind. Alle drei Materialien erzeugen einen warmen und satten Klang des Instruments. Neben dem satten Klang ist ein weiterer Vorteil, dass der Preis der Modelle mit der Zeit steigen kann, ähnlich wie bei Geigen, da sie selten gefertigt werden und besonders gefragt sind. Dies bezieht sich jedoch nur auf Modelle aus Kaoholz und seltenst auf Modelle aus Fichte oder Mahagoni. Allerdings fordert eine Ukulele aus Echtholz auch Pflege ein, denn entweder trocknet das Modell aus oder es nimmt Feuchtigkeit auf. In beiden Fällen zerstört dies den Klang des Instruments und mindert den Wert, weshalb der Spieler auf die richtige Lagerung und Pflege achten muss. Als erste Ukulele ist ein Modell aus Echtholz jedoch ungeeignet, denn die Instreumente sind besonders teuer.

Laminat oder Laminat-Holz-Kombinationen

Ukulelen aus Laminat oder Laminat-Holz-Kombinationen sind die günstigere Variante der Version aus Echtholz. Da Modelle aus Echtholz besonders teuer sind, schafft der Nutzer hier einen Kompromiss, indem er ein Instrument wählt, das nicht vollständig aus Holz besteht. Während der obere Teil der Ukulele vollständig aus Holz besteht, ist der Rücken als auch die Saiten lediglich aus Laminat. Dies ändert das Klangbild nur minimal, aber schafft den Vorteil, dass das Modell leichter und günstiger ist. Selbst Modelle, die vollständig aus Laminat bestehen, müssen nicht zwingend einen schlechteren Klang produzieren, dies lässt sich jedoch nur vor Ort in einem Musikgeschäft herausfinden.

Kunststoff

Das letzte Material, aus dem Ukulelen bestehen können, ist Kunststoff. Kunststoff ist noch leichter als Laminat, günstiger und am robustesten. Er bricht erst nach äußerster Gewalteinwirkung und kann somit selbst im Gepäckkoffer mitgenommen werden. Allerdings ist der Klang zu einem Modell aus Echtholz nicht vergleichbar.

Der Klang

Neben dem Material, das den Klang beeinflusst, ist dieser auch gleichzeitig von subjektiven Faktoren abhängig. Es kann sein, dass der Spieler von dem Klang eines Echtholz-Instruments weniger begeistert ist, als von einem Instrument aus Plastik. Dabei hilft jedoch kein Lesen von Berichten, sondern ausschließlich das Ausprobieren in einem Musikfachhandel.

Die Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität der Ukulele ist ebenso entscheidend wie das Material, denn sollte diese nicht hochwertig verarbeitet sein, erzeugt das Instrument keinen vollen Klang. Daher sollte der Nutzer insbesondere auf Unebenheiten oder klare Verarbeitungsfehler achten. Dies sind unter anderem scharfe Kante, kleine Risse oder ausgeleierte Saiten.

Die Saiten

Eine Ukulele integriert vier Saiten. Allerdings sind auch Modelle mit sechs oder sogar acht Saiten erhältlich. Bei einer höheren Anzahl an Saiten kann der Spieler noch feinere Töne spielen. Darüber hinaus ist auch das Material der Saiten entscheidend. Hierbei stehen zwei Materialien zur Auswahl: Nylon und Schafsdärme. Nylon ist die günstigere Version und für Anfänger als auch Fortgeschrittene ausreichend, da das Material langlebig und wenig anfällig ist. Wer jedoch ein Profi ist oder ein hochwertiges Instrument kauft, der greift zu Scharfsdärmen. Deren Klang ist minimal besser und bei originalen Ukulelen die Standardausstattung.

Der Tuner

Eine Ukulele ist über das Standard-Tuning bereits gestimmt, jedoch unterscheidet sich die Ukulele durch den Platz, an dem der Tuner installiert ist. Dieser kann entweder hinter dem Steg verborgen sein, direkter Tuner, oder er steht seitlich vom Kopf der Ukulele ab und nennt sich gewinkelter Tuner. Während der direkte Tuner versteckt ist und optisch schöner aussieht, ist der Klang einer Ukulele mit gewinkeltem Tuner besser.

Die Streuung

Holz ist ein natürliches Material, das trotz hoher Qualitätsstandards feinste Unterschiede aufweisen kann. So kann eine Ukulele aus dem Kaoholz von einem Baum einen völlig anderen Klang erzeugen als eine Ukulele aus demselben Holz, aber von einem anderen Baum. Dies nennt sich Streuung oder auch Serienstreuung und betitelt die Unterschiede im Klang zwischen demselben Modell. Die Streuung bei Modellen minderer Qualität aus dem günstigen Preissegment ist weitaus häufiger vorzufinden als bei Modellen aus dem oberen Preissegment, weshalb der Nutzer zu einem kostenintensiveren Modell greifen muss, um die Streuung weitestgehend auszuschließen.

Der Gurtanschluss

Der Gurtanschluss gehört bei Gitarren zur Standardausstattung, da diese schwer sind. Eine Ukulele hingegen ist klein und handlich, weshalb nur wenige Hersteller einen Anschluss für Gurte integrieren. Die erste Ukulele hatte ebenfalls keinen integrierten Gurtanschluss. Wer jedoch ungern darauf verzichten möchte, sollte darauf vor dem Kauf achten.

Welche Ukulele eignet sich für Anfänger?

Die meisten Anfänger wählen eine Sopran-Ukulele. Persönlich habe ich ebenfalls mt so einem Modell angefangen. Wer längere Finger hat, kommt vermutlich besser mit einer Konzert-Ukulele klar.

Einen ausführlichen Ratgeber zu dem Thema „Ukulelen für Anfänger“ findest Du unter diesem Link.

Wann benötige ich einen Gurt?

Ein Gurt ist nur notwendig, wenn der Spieler mehr als eine Stunde vor Publikum mit der Ukulele spielt oder hauptsächlich im Stehen die Ukulele nutzt. Andernfalls ist das Instrument so leicht, dass selbst nach mehreren Minuten kein Bedarf für einen Gurt besteht. Allerdings kann der Nutzer sogar einen Gitarrengurt an der Ukulele anschließen, falls er zwingend einen benötigt.

Wie viel kostet eine Ukulele?

Der Preis einer Ukulele ist nur schwer zu beziffern, denn es kommt stark auf die Verarbeitungsqualität, das Material und das Modell an. Eine Spielzeug-Ukulele ist bereits ab zehn Euro erhältlich, obwohl Modelle aus Kunststoff auch bis zu 50 Euro kosten können. Ein Modell aus Laminat hingegen oder eine Laminat-Holz-Kombination kostet bis zu 200 Euro. Bei Modellen aus Echtholz ist der Unterschied im Preis enorm. Günstige Modelle aus Fichte starten ab 300 Euro, wohingegen ein echtes hawaiianisches Modell mit Kaoholz mehrere Tausend Euro kostet.

Wo liegt der Unterschied zu einer Gitarre?

Der Hauptunterschied liegt in der Anzahl der Saiten, denn eine Ukulele verfügt über nur vier Stück, die Gitarre hingegen über sechs. Der zweite Unterschied ist die Größe, denn eine Ukulele ist wesentlich kleiner als eine Gitarre.

Welche Ukulele Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat lediglich die Computer Bild einen Vergleichsbericht zu Ukulelen veröffentlicht. Weitere bekannte Testmagazine oder die Stiftung Warentest haben bisher keinen Test zu Ukulelen veröffentlicht. Insbesondere von der Stiftung Warentest ist in Zukunft mit keinen Tests zu rechnen, da Musikinstrumente nicht testbar sind, weshalb bisher lediglich ein Test zu E-Pianos veröffentlicht wurde. Hierbei lag der Fokus auf den technischen Aspekten, statt dem Instrument selbst.

Wie funktioniert eine Ukulele?

Die Ukulele gehört zu den Zupfinstrumenten. Diese Instrumente erzeugen den Ton durch das Anschlagen oder Zupfen der Saiten. Schlägt der Spieler die Saite an oder zupft sie, gerät sie in Schwingung und erzeugt einen Klang. Hält er die andere Hand an das obere Ende des Stegs, kann der Spieler den Schwingungsweg verlängern oder verkürzen, wodurch die Saite einen anderen Klang erzeugt.

Wie schwer ist es, Ukulele zu lernen?

Kein Instrument der Welt ist besonders einfach zu lernen. Selbst die Triangel erfordert Kenntnisse über Töne und das Handling des Instruments. Im Vergleich zur Gitarre hat die Ukulele jedoch weniger Saiten, weshalb der Spieler sich mit einem Drittel weniger Saiten beschäftigen muss. Das heißt, dass der Lernprozess schneller möglich ist. Dies wird auch deutlich, wenn der Vergleich mit einem Klavier erfolgt, bei dem zahlreiche Tasten und Akkorde das Lernen erschweren. Wer also ein Händchen für das Lernen von Musikstücken hat, kann das Spielen auf der Ukulele schneller lernen als bei anderen Instrumenten.

Kostenlose Anfängerkurse, um Ukulele zu lernen:

Tipps, um Ukulele zu lernen

Folgende Tipps sind hilfreich:
  • kaufe ein hochwertiges Instrument
  • lerne die Akkorde C, F, G, Am, E und deren Übergänge
  • lerne das Anschlagen der Saiten (Strumming)
  • spiele langsam
  • halte die Fingernägel kurz
  • habe Spaß

Wie kann ich eine Ukulele stimmen?

Standardmäßig ist G4–C4–E4–A4 zum Stimmen einer Ukulele geeignet. Hierfür sind Smartphone-Apps praktisch, denn so muss der Nutzer kein Stimmgerät kaufen, sondern das Smartphone gibt Auskunft, ob das Instrument richtig gestimmt ist.

Was sollte ich beim Einsatz von einer Ukulele beachten? Tipps für die Pflege

Folgende Tipps sind für den Einsatz und die Pflege hilfreich:
  • die Saiten austauschen, falls diese nach mehreren Jahren ausgeleiert sind
  • die Ukulele nur im dafür vorgesehenen Koffer transportieren
  • das Instrument regelmäßig mit einem feuchten Tuch reinigen und an der Luft trocknen
  • das Griffbrett mit dem dafür vorgesehenen Griffbrettöl pflegen
  • immer an trockenen und lichtgeschützten Orten das Instrument lagern

Ukulele Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Die Ukulele ist der kleine Bruder der Gitarre und dennoch muss sie sich keinesfalls neben dem größeren Musikinstrument verstecken. Sie ist einfacher zu lernen, günstiger und sorgt schnell für gute Stimmung auf Partys.

 

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