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Barfußschuhe Test-Überblick, Vergleich, Erfahrungen, Testsieger und Kaufberatung 2020

barfussschuhe test bild

Barfußschuhe Test/ Vergleich

Das erste Paar Schuhe haben die meisten Eltern für ihre Kinder aufbewahrt, denn die kleinen Treter sind ein Erinnerungsstück. Bereits als kleines Kind beginnt der Mensch Schuhe zu tragen, um diese vor Verletzungen und dem Wetter zu schützen. Der Nachteil daran ist jedoch, dass der Mensch so konzipiert ist, dass er barfuß laufen sollte. Die gesamte Biodynamik baut auf diesem Fakt auf, denn die Füße stellen das Fundament des Körpers dar. Schuhe und insbesondere Sneaker, die stark gepolstert sind und federn, verändern diese Dynamik völlig. Die Folgen sind eine schwache Fuß- sowie Beinmuskulatur. Abhilfe schafft dabei der Barfußschuh, der den Fuß schützt und zugleich die Biodynamik des Körpers beibehält.

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Letzte Aktualisierung am 20.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Barfußschuhe Test/ Erfahrungen:

Was ist ein Barfußschuh?

Ein Barfußschuh ist ein besonders dünner und zugleich leichter Schuh. Damit ist nicht nur die extrem dünne Sohle gemeint, sodass der Träger den Boden spürt, sondern auch die Außenwände. Das geringe Gewicht sorgt dafür, dass der Träger kaum den Schuh an den Füßen spürt. Das Design ist dadurch auch besonders sportlich und ermöglicht den Zehen enorme Bewegungsfreiheit.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz ist besonders dann sinnvoll, wenn:

  • Der Träger gesundheitsbewusster laufen möchte
  • Senk- oder Plattfüße beim Träger festgestellt wurden
  • Der Träger seine Fuß- und Beinmuskulatur auf natürliche Weise trainieren möchte
  • Der Dresscode des Berufs auch sportlichere Schuhe zulässt
  • Die generelle Körperhaltung verbessert werden soll
  • Die Aktivität langsam steigerbar ist, denn die Belastung ist anfangs ungewohnt und könnte zu Überreizungen führen

Wie funktioniert ein Barfußschuh?

Ein Barfußschuh ist dünn und zugleich flexibel. Durch diese beiden Eigenschaften dämpft er weniger das Fußgewölbe und sorgt für mehr Eigenaktivität der Fuß- und Beinmuskulatur. Da diese häufig durch das Tragen bequemer Schuhe geschwächt ist, neigt der Träger zu Fußfehlstellungen. Diese Fehlstellungen können zu Rückenschmerzen, Kniebeschwerden und weiteren Problemen führen, da der Fuß die tiefste Stelle des Körpers darstellt und bei jedem Schritt das Gewicht von diesem tragen muss. Einhergehend benötigt er eine starke Fuß- und Beinmuskulatur, insbesondere wenn bei dem Träger Übergewicht vorliegt. Die Barfußschuhe beheben exakt dieses Problem, da sie den Bewegungsapparat des Trägers bei jedem Schritt trainieren und mögliche Fehlstellungen auf natürliche Weise korrigieren können.

Welche Arten von Barfußschuhen gibt es?

Barfußschuhe untergliedern sich in zwei Kategorien, die die Funktionsweise des Schuhs etwas abändern. Folgende Arten sind erhältlich:

Der gewöhnliche Barfußschuh

Saguro Barfußschuh

Einer der Barfußschuh Bestseller: Saguaro Barfußschuh

Der gewöhnliche Barfußschuh ist mit einer flachen Sohle ausgestattet, die über eine geringe Sprengung verfügt. Das heißt, dass der Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorderfuß extrem gering ausfällt. Hinzu kommt, dass der Bereich des Vorderfußes enorm breit ist, sodass der Fuß genügend Platz in den Schuhen hat. Im Vergleich zu High Heels oder Anzugschuhen ist dieser Unterschied gewaltig. Der Schuh ist durch seine flexible und dehnbare Sohle sowohl für den Alltag als auch für den Sport geeignet und trainiert so das Fußgewölbe auf.

Der Zehenschuh

Der Zehenschuh ist eine weitere Form der Barfußschuhe und orientiert sich am Prinzip der Handschuhe. Während der herkömmliche Barfußschuh eher ein Fäustling ist, stellt der Zehenschuh einen normalen Handschuh dar, bei dem jeder Finger/Zeh einzeln aufgeteilt ist. Die Flexibilität und Dämpfung ist ähnlich wie bei dem gewöhnlichen Barfußschuh, einzig die Unterteilung in die Kammern für die Zehen unterscheidet beide Schuhe voneinander.
Für Menschen, deren Zehen eine normale Größe haben, ist diese Art des Barfußschuhs meist die bessere, denn die Unterteilung erlaubt ein angenehmeres ,,Lauferlebnis”. Bei Menschen, die einen extrem langen Zeh haben oder denen die Unterteilung in einzelne Kammern unangenehm am Fuß liegt, empfiehlt sich der gewöhnliche Barfußschuh.

Wo liegen die Vor- und Nachteile von Barfußschuhen?

Die Vorteile

Der größte Vorteil von Barfußschuhen ist, dass die Schuhe zugleich den Fuß schützen und dabei dennoch die gewünschte Biodynamik des Körpers beibehalten. Dadurch, dass die Schuhe über eine extrem geringe Sprengung und eine flexible sowie flache Sohle verfügen, ist das Laufen mit dem Barfußlaufen vergleichbar. Da Kinder immer zuerst barfuß laufen und später erst auf Schuhe umsteigen, entwickelt sich der Körper entsprechend ohne Schuhe. Heißt, das Laufen sollte wie in Kindertagen erfolgen.
Ein weiterer Vorteil der Barfußschuhe ist, dass das Laufen mit ihnen die Fuß- sowie Beinmuskulatur stärkt. Bei einem Sneaker oder Laufschuh gleicht eine dicke Schicht Schaum jegliche Bewegungen und Erschütterungen des Untergrunds aus. Bei Barfußschuhen muss diesen Part die Fuß- und Beinmuskulatur übernehmen. Dadurch stärkt der Träger seine Muskulatur, ohne diese ausgiebig trainieren zu müssen.
Mit dem Trainieren der Fuß- und Beinmuskulatur einhergehend, ist das Training des Fußgewölbes. Durch das Tragen von Sneakern, Laufschuhen oder weiteren stark gepolsterten Schuhen verkümmert das Fußgewölbe und flacht ab. Dem kann nur ausgiebiges Barfußlaufen oder generelles Krafttraining entgegenwirken. Daher eignen sich Barfußschuhe ideal, um das natürliche Fußgewölbe beizubehalten.
Letztlich fördert das Laufen in Barfußschuhen die Durchblutung der Bein- und Fußmuskulatur. Das beugt Krampfadern vor und sorgt dafür, dass Nährstoffe zu der beanspruchten Muskulatur gelangen.

Vorteile auf einen Blick:

  • Behält die natürliche Biodynamik des Laufens bei
  • Stärkung der Fuß- und Beinmuskulatur
  • Stärkung des Fußgewölbes
  • Durchblutung des Fußes und der Beine
  • Haltung kann sich bei regelmäßigem Tragen verbessern

Die Nachteile

Der größte Nachteil von Barfußschuhen ist, dass die Eingewöhnung an das Lauferlebnis etwas Zeit benötigt. Wer bisher immer in stark gepolsterten Schuhen gelaufen ist, hat verlernt, barfuß zu laufen. Die Folge sind schwere Muskelkater und müde Beine.
Darüber hinaus kann es nicht nur nicht empfehlenswert, sondern auch gefährlich sein auf Barfußschuhe umzusteigen. Bei Personen mit starkem Übergewicht oder enormen Fußfehlstellungen sind gepolsterte Sohlen oder auch Einlagen entscheidend, um Schäden am Bewegungsapparat zu minimieren.
Letztlich haben Barfußschuhe eine geringere ,,Laufzeit” als gewöhnliche Schuhe. Dadurch, dass die Sohle extrem dünn und auch der Oberstoff ähnlich flexibel und dünn ist, vertragen die Schuhe wenig Abrieb durch das Tragen. Dies fällt insbesondere im Vergleich zu Sneakern auf, die durch dicken Stoff oder Leder mehrere Jahre im Einsatz sein können.

Nachteile auf einen Blick:

  • Benötigt Eingewöhnungszeit an die Schuhe
  • Ungeeignet für Einlagenträger oder stark übergewichtige Personen
  • Anfälliger für Abrieb und Abnutzung

Was sollte ich beim Kauf von Barfußschuhen beachten?

Für den Kauf von Barfußschuhen gilt es auf ähnliche Punkte wie beim gewöhnlichen Schuhkauf zu achten. Darüber hinaus fallen jedoch auch weitere Aspekte ins Gewicht, die bei gewöhnlichen Schuhen zu vernachlässigen sind. Auf folgende Punkte ist vor dem Kauf zu achten:

Die Dämpfung

Dieser Punkt ist besonders für Neulinge entscheidend. Per Definition ist ein Barfußschuh kaum bis gar nicht gedämpft, sodass das ,,Barfußfeeling” möglichst realitätsnah imitiert ist. Allerdings empfiehlt sich für Neulinge oder leicht übergewichtige Personen ein Barfußschuh, der zumindest minimal gedämpft ist. Dieser kann Übergangsweise getragen werden, um sich an die kommenden Belastungen zu gewöhnen und Überlastungen zu vermeiden. Für Profis ist darauf zu achten, dass die Sohle so dünn wie möglich ist und dennoch den Fuß schützt, sodass das Barfußlaufen exakt nachgestellt wird.

Die Sohle

Neben der Dämpfung, die möglicherweise in die Flexibilität des Schuhs eingreifen kann, spielt auch die Sohle eine wichtige Rolle bei der Beweglichkeit des Schuhs. Diese muss so dünn sein, dass sie in alle Richtungen frei beweglich ist und zugleich den Fuß vor spitzen Gegenständen auf dem Boden schützen. Um dies zu testen, hilft nur ein Anprobieren der Schuhe im Laden, um tatsächlich festzustellen, wie beweglich die Sohle ist.

Die Größe

Die Größe spielt auch bei gewöhnlichen Schuhen eine große Rolle, doch bei Barfußschuhen ist es noch wichtiger, dass der Schuh ideal am Fuß sitzt. Insbesondere bei Zehenschuhen müssen die Zehen bequem in den einzelnen Kammern liegen, sodass sie weder rutschen und in den Kammern aufscheuern, noch zu eng anliegen und der Blutfluss unterbrochen ist.

Die Zehen

Liegen keine Kammern vor und es handelt sich nicht um einen Zehenschuh, benötigen speziell die Zehen genügend Freiheit, um sich spreizen zu können. Während des Laufens mit Barfußschuhen oder beim Barfußlaufen fungieren die Zehen und das Fußgewölbe wie eine Art Feder, um das Gewicht des Trägers abfangen und polstern zu können. Sind die Zehen jedoch nur eingeschränkt beweglich, ist jeder Schritt wie eine Art Schlag auf die Wirbelsäule sowie den Rücken. Die Folge sind Rückenchmerzen oder weitere Beschwerden wie Knieprobleme.

Der Verschluss

Der Verschluss eines Schuhs besteht meist aus Schnürsenkeln. Insbesondere Sneaker oder Laufschuhe benötigen diese, um dem Fuß genügend Halt für sportliche Aktivitäten zu geben. Selbiges gilt für den Barfußschuh, den der Träger beim Sport tragen möchte, denn dort ist ein fester und sicherer Halt entscheidend, um sich nicht zu verletzen. Für den Alltag sind Barfußschuhe angenehmer, die sich wie eine Socke verhalten. Heißt, der Träger muss nur in den Schuh hineinschlüpfen und keine Schnürsenkel zuziehen. Insbesondere für die letztere Form der Barfußschuhe ist erneut darauf zu achten, dass die Größe der Schuhe perfekt gewählt ist, sodass der Träger beim Laufen nicht aus den Schuhen hinausschlüpft.

Wie viel kosten Barfußschuhe?

Barfußschuhe starten bereits ab 20 Euro. Die günstigen Modelle sind dem Preis entsprechend verarbeitet, aber bereits bequem und für das erstmalige Testen empfehlenswert.
Für circa 40 Euro erhält der Träger einen hochwertiger verarbeiteten Schuh, der etwas leichter ist und sich durch hohen Tragekomfort auszeichnet.
Für bis zu 100 Euro erhält der Träger einen Barfußschuh, der höchsten Standards genügt und sogar als Socke fungieren kann. Heißt, dass keine Schnürung vorliegt.

Welche Barfußschuhe Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Online haben bereits die Computer Bild und der Stern mehrere Barfußschuhe getestet und diese miteinander verglichen. Dadurch ergibt sich ein vollständiges Testergebnis.
Die Stiftung Warentest hingegen hat bisher noch keinen Test von Barfußschuhen getätigt, dies kann sich in Zukunft jedoch noch ändern, denn ein Test von Laufschuhen fand bereits im Jahre 2015 statt. Unter den Laufschuhen war das Modell ,,Nike Free 5.0”, das sich durch seine geringe Dämpfung auszeichnete und dem Barfußschuh am ähnlichsten ist.

Was sollte ich beim Tragen und Einsatz von Barfußschuhen beachten?

Für das Tragen und den Einsatz der eigenen Barfußschuhe gilt folgende Vorgehensweise:

  • Den Fuß strecken und in den Schuh hineinschlüpfen
  • Die hintere Lasche hochklappen, falls sie verrutscht ist und die Zunge ebenfalls richten
  • Falls es sich um einen Zehenschuh handelt, jeden Zeh einzeln in den Kammern platzieren
  • Falls Schnüre vorhanden sind, diese festziehen aber nicht zu fest, sodass der Blutfluss unterbrochen wird
  • Bei den ersten Schritten immer ein Ersatzpaar Schuhe bereithalten, falls die Fußmuskulatur anfängt zu krampfen wegen der ungewöhnlichen Belastung
  • Darüber hinaus darauf achten, dass die Zehen die typische ,,Greifbewegung” machen, denn diese kann durch das Laufen in bequemen Schuhen verlernt sein
  • Langsam die Laufzeit mit den Schuhen steigern, bis es sich ,,normal” anfühlt mit Barfußschuhen zu laufen und ,,komisch” anfühlt, wenn gewöhnliche Schuhe am Fuß sind

Was sagen Orthopäden zu Barfußschuhen?

Die meisten Orthopäden sind von Barfußschuhen überzeugt, warnen aber auch vor Überlastungen. Der Mensch ist bereits an das normale Laufen kaum noch gewöhnt. Während der Steinzeitmensch noch bis zu 40 Kilometer pro Tag gelaufen ist, beschränkt sich der Weg des ,,Büromenschen” oft auf sehr wenige Kilometer. Dahingehend ist allein das gewöhnliche Laufen bereits in zu geringem Ausmaße vorhanden. Nun soll dieser Mensch auch noch barfuß laufen, was dazu führen kann, dass es zu Überlastungserscheinungen kommt. Die Muskulatur krampft, ist müde oder es treten Schmerzen an den Sehnen auf. Um dies zu verhindern, fordern auch Orthopäden, dass die Belastung langsam gesteigert wird, sodass sich der Bewegungsapparat an das Training mit den Schuhen gewöhnen kann. Sobald Schmerzen auftreten, sollte der Wechsel zu normalen Schuhen erfolgen, um den Fuß und Bewegungsapparat zu schonen.

Welche Modelle eignen sich zum Joggen?

Generell eignen sich nur Modelle zum Joggen, die auch über Schnürsenkel verfügen. Modelle, die wie eine Socke fungieren, können sich während des Joggens lösen und zu Verletzungen führen. Hinzu kommt, dass sich für das Joggen anfangs Barfußschuhe mit einer etwas weniger flexiblen, aber besser gedämpften, Sohle eignen. Dies beugt Überlastungen vor.

Welche Barfußschuhe sind für längere Wanderungen geeignet?

Für längere Wanderungen eignen sich Trail-Barfußschuhe. Diese sind an der Sohle mit einer besonderen Gummierung versehen, die Halt gibt und gleichzeitig noch flexibel genug ist, sodass der Träger den Untergrund spürt. Hinzu kommt eine weichere Innensohle, die den Fuß vor Ermüdungen schützt, Belastungen abfängt und dennoch auch in unwegsamen Gelände die Wahrnehmung des Untergrunds zulässt.

Barfußschuhe für den Winter

Für den Winter sind spezielle Barfußschuhe erhältlich, die wasserfest sind und zugleich über eine etwas dickere Sohle verfügen. Die Wasserfestigkeit ist für das Laufen im Schnee wichtig und die dickere Sohle schützt den Fuß vor Unterkühlungen durch den kälteren Boden.

Welche Lauftechniken sollte man in Barfußschuhen anwenden?

In Barfußschuhen ist es besonders entscheidend, dass der Träger die perfekte Lauftechnik umsetzt, um dem Bewegungsapparat nicht zu schaden.

Die ideale Lauftechnik sieht wie folgt aus:

  • Zuerst die Ferse im circa 45 Grad Winkel aufsetzen
  • Daraufhin über die Außenkante des Fußes abrollen
  • Die Kraft auf den Fußballen und anschließend auf die Zehen übertragen
  • Die Zehen sollen auf dem Boden ,,greifen”
  • Durch die Anspannung des Greifens mit dem Fuß abdrücken und zum nächsten Schritt ansetzen

Kann man Barfußschuhe waschen?

Barfußschuhe waschen

Barfußschuhe sind flexibel und lassen sich gut waschen

Barfußschuhe sind bedenkenlos waschbar. Idealerweise eignet sich hierfür die Handwäsche mit einem leichten Waschmittel oder sogar die Maschinenwäsche in einem Schuhsack bei maximal 40 Grad. Allerdings ist darauf zu achten, dass bei beiden Waschmethoden kein Weichspüler verwendet wird, denn dieser zerstört die Struktur der Sohle und macht sie brüchig. Hinzu kommt, dass die Schuhe nicht auf der Heizung trocknen sollen, denn dies schadet ebenfalls der Sohle.
Ein Barfußschuh sollte bestenfalls jede zwei Wochen in die Waschmaschine, denn durch das Tragen der Schuhe kommt es zu einer vermehrten Schweißbildung. Die Folge ist ein stinkender Schuh, dessen Geruch durch die feinen Poren auch im angezogenen Zustand in die Nasen der Mitmenschen gelangt.

Barfußschuhe Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Barfußschuhe sind modern, gesundheitsbewusst und stärken das Fundament des Körpers. Sie sind für normal gewichtige und leicht übergewichtige Personen ideal geeignet, um das geschwächte Fußgewölbe zu trainieren, ohne tatsächlich trainieren zu müssen, denn das Training erfolgt über das Laufen selbst. Allerdings ist auch Vorsicht geboten, denn das Laufen in Barfußschuhen kann für den Neuling zu Überreizungen und Überlastungserscheinungen führen, da dieser nicht an die Belastung gewöhnt ist. Daher lautet das Motto: step by step.

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