≡ Menu

Onpage Optimierung für WordPress Websites

Die Onpage Optimierung ist meiner Meinung nach eine der wichtigsten und nachhaltigsten Punkte, die langfristig den Erfolg einer Webseite ausmachen.

Während der Trend dahin geht, dass die Off-Page-Opimierung immer unwichtiger wird und sich die Faktoren hierfür außerdem regelmäßig ändern, so wird die Onpageoptimierung wahrscheinlich auch noch in 10 Jahren eine große Rolle spielen.

Darüber hinaus sind die Faktoren der Onpageoptimierung für WordPress in den letzten Jahren immer relativ gleich geblieben, während es bei der Off-Page-Optimierung durch zahlreiche Google Updates viele gravierende Änderungen gab, die teilweise nicht vorhersehbar waren.

Was ist Onpage Optimierung und welche Faktoren sind hierfür wichtig?

Kurz zusammengefasst gehören zur Onpage Optimierung alle Dinge, die sich auf eine Website verändern lassen, um die Besucherzahl durch Suchmaschinen (hauptsächlich Google) zu erhöhen. Um die Rankings in den Suchmaschinen auf diese Art und Weise zu optimieren gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Logische Verwendung von Überschriften (h1 bis h6)
  2. Gute interne Linkstruktur
  3. Einsatz von Breadcrumbs
  4. Der Einsatz von einzigartigem und qualitativ hochwertigem Inhalt
    1. Gut lesbare Texte schreiben
    2. Verwendung von Infografiken, Bildern, Videos usw.
    3. Lange Texte werden von Google bevorzugt.
  5. Die Verwendung von guten Keywords
  6. Eine sinnvolle Struktur der Permalinks
  7. Erhöhung der Ladezeit
  8. Ein ansprechendes und für die Zielgruppe optimiertes Design
  9. Ein logische Struktur der Website
  10. Erhöhung der Responsivität
  11. Optimierung der Metabeschreibungen
  12. Keyword Optimierung von verwendeten Bildern
  13. Duplicate Content vermeiden
  14. Seiten für Social Media optimieren

Einsatz von Überschriften

Bei der Verwendung von Überschriften solltest du immer beachten, dass die Struktur sowohl für den Besucher, als auch für die Suchmaschine logisch erscheinen sollte. Für die Googleopimierung ist es wichtig, dass pro Unterseite jeweils nur eine h1 Überschrift als Titel eingesetzt wird.

Bei einigen WordPress Themes wie zum Beispiel Twenty-thirteen wird der Titel im Header der Webseite immer in h1 gesetzt. Dies ist sehr suboptimal, wenn beispielsweise im Titel von Beiträgen ebenfalls h1 Überschriften eingesetzt werden. Daher sollte der html-Code des Themes so bearbeitet werden, dass der Titel im Header zum Beispiel in einem <div> Container liegt.

Die Bearbeitung des Html Codes für ein Theme ist normalerweise im Backend von WordPress unter „Design“ –> „Editor“ möglich. Wichtig ist allerdings, dass du vorher ein Backup deiner Website erstellst, da hier auch mal etwas schief gehen kann.

Zwischenüberschriften h2 bis h6

Für wichtige Zwischenüberschriften würde ich immer eine h2 Überschrift verwenden. Wenn du diese Überschrift nun in weitere Unterpunkte aufteilen kannst, kannst du hierfür h3 Überschriften usw. verwenden.

In normalen Blogbeiträgen ist es normalerweise vollkommen ausreichend bis maximal h4 herunterzugehen. Wenn es für die logische Struktur deines Artikels Sinn macht, kannst du aber natürlich auch h5 oder h6 Überschriften einsetzen 😉

Inhaltsverzeichnis anlegen

Doch wie finde ich heraus, dass die Überschriftenstruktur meiner Website logisch und sinnvoll ist?

Hierfür hilft es mir persönlich immer, mich zu fragen, wie die Zwischenüberschriften in einem von „Table of Contents Plus“ erstelltem Inhaltsverzeichnis aussehen würden. Bei diesem WordPress Plugin lässt es sich einstellen, dass automatisch ein Inhaltsverzeichnis für eine Unterseite erstellt wird, welches die h2 bis h6 Zwischenüberschriften geordnet darstellt.

 strukturiertes Inhaltsverzeichnis

Beispiel für ein strukturiertes Inhaltsverzeichnis von einem meiner Beiträge

In dem obigen Screenshot siehst du zum Beispiel die Strukturierung des Inhaltsverzeichnisses von einem dem Artikel „Die 5 besten WordPress Plugins für Nischenseiten„. Die h2 Überschriften sind hierbei mit 1, 2, 3 und 4 gekennzeichnet. Die h3 Überschriften mit 1.1 und 1.2.

Interne Verlinkung

Das wohl beste Beispiel für einer Website mit einer starken internen Verlinkung ist Wikipedia. Wenn man dort einen Artikel liest, findet man in fast jedem Satz eine Verlinkung zu weiteren Unterseiten.

Allgemein ist Wikipedia in vielen Bereichen ein gutes Vorbild für effektive Onpage Optimierung.

Wenn du also neue Artikel schreibst, solltest du immer überlegen, wie du dort bestehende Beiträge an passenden Stellen verlinken kannst.

Generell sollte bei der Struktur einer Seite die interne Verlinkung möglichst wenig tiefgehend sein. Das heißt, der Besucher sollte alle wichtigen Unterseiten und Beiträge möglichst schnell und mit wenigen Klicks erreichen können. Unterseiten, die von einer statischen Startseite verlinkt werden, bekommen in der Regel aus der Sicht von Google ein höheres Gewicht.

Was sind Breadcrumbs?

„Brotkrümel“ dienen ebenfalls zur besseren Orientierung des Besuchers auf einer Website. Ein Beispiel wie Breadcrumbs auf einer Seite aussehen können findest du in der folgenden Abbildung:

Breadcrumbs

Wie du in der Abbildung sehen kannst, zeigen Breadcrumbs dem Besucher immer an, in welcher Unterkategorie er sich gerade befindet. Dies ist vor allem bei größeren Portalen von Vorteil.

Wie kann ich Breadcrumbs in meine Seite integrieren?

Breadcrumbs lassen sich am einfachsten mithilfe von WordPress Plugins integrieren. Hierfür ist zum Beispiel das Plugin „SEO by Yoast“ sehr hilfreich. Die Entwickler haben eine ausführliche Anleitung zu Integration auf ihrer Website veröffentlicht.

Viele suchmaschinenoptimierte Themes haben Breadcrumbs allerdings auch schon standardmäßig eingebaut. In der obigen Abbildung habe ich das Theme „Affiliseo“ verwendet, in dem Breadcrumbs schon direkt nach der Installation aktiviert sind.

Einzigartige und hochwertige Inhalte

Die Inhalte sind das Herzstück einer Website. Wenn man einen Text zu einem bestimmten Thema schreibt, sollte dieser möglichst einzigartig sein. Wenn du einen Artikel zu einem bestehenden Thema zu bestimmten Keywords erstellst, solltest du möglichst immer versuchen, zu diesem Thema den hilfreichsten und umfassendsten Text zu schreiben.

Schreibe lange Texte!

Es gibt zahlreiche Untersuchungen von SEOs, bei denen die durchschnittliche Länge der Texte, die bei Google auf Platz eins ranken untersucht wurde. Hierbei lag der Wert immer bei 1500 bis 2500 Wörtern.

Dies ist natürlich aus Nutzersicht nicht bei jedem Thema sinnvoll. Ich habe zum Beispiel schon Affiliate Seiten gesehen, die einen Text über Waschmaschinen mit über 10.000 Wörtern haben schreiben lassen.

Dies ist natürlich für den Besucher NICHT sinnvoll. Vor allem, wenn viele leere Worthülsen verwendet werden. .Trotzdem ranken solche Seiten in der Regel extrem gut.

Sollte ich also jetzt für jeden meiner Seiten einen 10.000 Wörtertext schreiben lassen?

Suchmaschinen wie Google werden immer schlauer und können die Intention der Besucher immer besser erkennen. Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Zufriedenheit des Besuchers mit den Suchergebnissen messen können. Daher wird in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit die länge des Textes an sich keine große Rolle mehr spielen.

Dies kann man zum Beispiel schon heute an „kaufen“ Keywörter wie zum Beispiel „Computer kaufen“ sehen. Hier ranken fast ausschließlich Shops, die kaum Text auf der Seite haben. Stattdessen werden dort die Produkte mit den Preisen und den wichtigsten Eigenschaften angezeigt.

Die Lesbarkeit von Texten

Für die Lesbarkeit von Texten gibt es einige Faktoren:

  1. Die Länge der Sätze
  2. Die Gliederung eines Textes
  3. Passende Absätze und Zwischenüberschriften
  4. Bilder, Übersichten und Infografiken
  5. Variabilität von Phrasen und Satzstrukturen
  6. Verwendung korrekter Rechtschreibung und Grammatik usw.

Die interne Rechtschreibprüfung von WordPress ist nicht besonders zuverlässig. Häufig werden dort Fehler nicht erkannt oder häufig verwendete, korrekt geschriebene Wörter rot unterstrichen.

Um die Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen, bietet es sich an, den Text vorher in einem Textprogramm wie „Word“  oder „Open Office“ zu öffnen, da dort meiner Erfahrung nach deutlich mehr Fehler gefunden werden.

Lesbarkeit mit dem Yoast Plugin überprüfen

Seit einiger Zeit ist es außerdem möglich, die Lesbarkeit eines Textes durch das Yoast Plugin zu testen. Hierbei wird zum Beispiel der „Flesh Reading Ease Test“ angewendet, bei dem die Lesbarkeit mit einer Zahl zwischen 1 und 100 angegeben wird. Je höher die Zahl ist, desto leichter ist der Text lesbar.

Darüber hinaus werden Dinge wie die Länge der Sätze oder Übergangswörter analysiert.

Wichtig!
Wichtig bei dieser Analyse ist es natürlich zu beachten, dass diese Werte, genau wie bei der SEO Analyse nur als Orientierung dienen sollten! Wenn nicht alle Werte auf grün sind, du aber trotzdem mit dem Text zufrieden bist, dann ist das auch kein Problem. 
Onpage Seo - Lesbarkeitsindex von Yoast

Lesbarkeitsindex von Yoast dieses Textes

Bilder, Infografiken, Auflistungen usw.

Ein ebenfalls sehr effektives Mittel, um die Lesbarkeit zu verbessern liegt in dem Einsatz von passenden Bilder und Infografiken.

Bilder sollten möglichst immer eine Beschriftung und einen Alt-Tag erhalten. Dies ist nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung der einzelnen Text sinnvoll, sondern bringt auch Besucher über die Google Bildersuche. Einen sehr ausführlichen und hilfreichen Artikel zu diesem Thema findest du zum Beispiel hier.

Wer in der Lage ist, wirklich gute Infografiken zu erstellen, sollte diese Möglichkeit ebenfalls nutzen. Diese bietet dann nicht nur dem Besucher eine gute Übersicht zu einem bestimmten Thema, sondern kann darüber hinaus für zahlreiche Backlinks sorgen. Hierfür stellst du einfach den Html Code mit integriertem Link unter der Grafik zur Verfügung oder du schreibst unter die Grafik, dass diese weiterverwendet werden darf, du dich allerdings über eine Verlinkung der Quelle freuen würdest.

Weiterhin sind Auflistungen für eine gute Übersicht hilfreich. Es macht in vielen Fällen zum Beispiel Sinn, die wichtigsten Punkte eines Absatzes am Anfang mit html Tags wie <li> hervorzuheben.

Wähle die richtigen Keywords aus!

Wenn du deine Seite nicht nur aus Spaß betreibst, sondern auch das Ziel hast, möglichst viele Besucher zu erhalten und Einnahmen zu generieren, dann solltest du zumindest eine grobe Keywordanalyse durchführen, bevor du mit dem Erstellen eines Textes anfängst.

Für die Analyse gibt es zahlreiche Tools. Ich verwende Folgende:

  1. Seoquake (kostenlos)
  2. KWfinder (für bis zu fünf Abfragen am Tag kostenlos)
  3. Google Keyowordplanner (für die genaue Angabe der Suchvolumina ist die Schaltung einer Werbekampagne notwendig)
  4. Ahrefs (zwei Wochen lang kostenlos testbar, danach ca. 100 Euro pro Monat in der günstigsten Version)

Die oben genannten Tools liefern nicht nur das monatliche Suchvolumen, sondern machen auch automatisch weitere Vorschläge für interessante Suchbegriffe. Ich würde immer empfehlen, auf mindestens zwei Keywörter in einem Text zu optimieren. Diese lassen sich in der Regel auf natürliche Art und Weise einbringen.

Permalinks

Die allgemeinen Einstellungen für  Permalinks bei WordPress lassen sich im Backend unter „Einstellungen“ –> „Permalinks“ festlegen. Hierbei sollte man AUF KEINEN FALL die einfachen Permalinks wählen, bei denen die URL dann zum Beispiel so aussieht: http://jonasweckerle.de/?p=123.

Stattdessen würden ich empfehlen den Punkt „Beitragsname“ zu nehmen, bei dem die URL dann so aussieht: http://jonasweckerle.de/onpage-optimierung-wordpress. Diese URL Struktur ist sowohl für den Besucher, als auch für Suchmaschinen am einfachsten zu erfassen.

Bei Newsportalen die täglich mehrere Artikel posten macht es eventuell noch Sinn, die Optionen „Tag und Name“ oder „Monat und Name“ zu wählen.

Allgemein würde ich jedoch versuchen, den Permalink immer gut verständlich und möglichst kurz zu halten. Gegebenenfalls ist die Verwendung eines Hauptkeywortes im Permalink sinnvoll.

Auswahlmöglichkeiten für Permalinkeinstelleungen im Backend von WordPress

Auswahlmöglichkeiten für Permalinkeinstelleungen im Backend von WordPress

Ladezeit der Website erhöhen

Die Ladezeit einer Website ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Onpage Optimierung. Eine schnelle Website sorgt für eine geringere Absprungrate und wird außerdem von Google bevorzugt. Um die Ladezeit möglichst hoch zu halten, können folgende Dinge unternommen werden:

  1. Ein schnelles Theme wählen
  2. Bilder komprimieren
  3. Ein Cache Plugin verwenden
  4. Einen guten Hoster auswählen

Das Theme

Viele WordPress Themes sind ziemlich überladen. Das heißt sie besitzen viele optionale Funktionen, die häufig garnicht benötigt werden.

Als ich damit angefangen habe, Websites zu erstellen, haben ich zum Beispiel eine Zeit lang das kostenlose, von WordPress selbst entwickelte Theme „Twentythirteen“ verwendet. Obwohl ich dort viele Maßnahmen ergriffen hatte, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, habe ich es nie geschafft, den Pagespeed bei dem Tool von Google „Page Speed Insights“ auf über 85 zu bringen.

Mittlerweile setze ich nur noch die kostenpflichtigen Themes „Thesis“ und „Affiliseo“ ein. Mit diesen Themes erreiche ich normalerweise für die Desktopversion einen Pagespeed von mindestens 90.

Bilder

Unkomprimierte Bilder können den Pagespeed stark senken. Um Bilder vor dem Hochladen zu komprimieren, gibt es einige kostenlose Programme, wie zum Beispiel dieses hier.

Es gibt allerdings auch nützliche Plugins, die bereits hochgeladene Bilder verkleinern. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit dem Plugin „Compress JPEG & PNG images“, bei dem es möglich ist, bis zu 500 Bilder pro Monat kostenlos zu komprimieren.

Cache Plugin

Ein gutes Cache Plugin ist in der Lage, den Pagespeed um weitere Punkte nach oben zu schrauben. Welches das meiner Meinung das Effektivste und am einfachsten zu bedienenste ist, habe ich hier beschrieben.

Gutes Design

Zu einer guten Onpage Optimierung gehört weiterhin ein möglichst passendes und einzigartiges Design der Website.

Ich persönlich vernachlässige das Design bei den meisten meiner Websites, da ich erst einmal die Fokus auf die Inhalte setze, die natürlich deutlich wichtiger sind.

Langfristig gesehen ist es jedoch vor allem bei größeren Portalen ein großer Pluspunkt, wenn diese direkt am Design erkennbar sind und das Design auf die Zielgruppe abgestimmt wurde.

Neben den passenden Farben sind vor allem gute und hochwertige Bilder ein wichtiger Faktor. Wenn der Besucher beim Besuch einer Website auf der Startseite nur Text sieht, ist die Absprungrate in vielen Fällen recht hoch. Sie lässt sich oft deutlich reduzieren, wenn zum Beispiel im sich im Header ein Bild mit freundlich aussehenden Personen befindet. Bei einer Website über Werkzeug könnte das Bild beispielsweise einen Heimwerker darstellen, der gerade das Werkzeug verwendet.

Bei persönlicheren Websites könnte man direkt oben rechts in die Sidebar ein Bild von sich selber packen mit einem klickbaren „Über mich“ Text.

Die Struktur einer Website…

Wichtig!
Die Struktur einer Website sollte sowohl vom Besucher, als auch von der Suchmaschine so einfach und schnell wie möglich erfassbar sein. 

Um dies zu erreichen, solltest du versuchen, die verschiedenen Beiträge und Seiten in passende Unterkategorien unterzuordnen. Trotzdem sollten die Unterseiten mit möglichst wenigen Klicks erreichbar sein.

Wenn du also zum Beispiel eine Seite besitzt, die sich mit dem Oberthema „Staubsauger“ auseinandersetzt, ist es sinnvoll auf der Startseite einen Überblick über die unterschiedlichen Staubsaugerarten zusammenzustellen (Akkustaubsauger, Bodenstaubsauger, Handstaubsauger, Nasssauger usw.) . Diese verlinken dann wiederum zu den Produktbeschreibungen der Staubsaugerarten.

Responsivität

Vor kurzem hat Google den mobilen Index zu Hauptindex erklärt. Dies ist auch sinnvoll, da mittlerweile über die Hälfte der Suchanfragen von Mobiltelefonen und Tablets kommt.

Daher ist die Responsivität für die Onpage Optimierung ein immer wichtiger werdendes Kriterium. Aktuelle Themes sind größtenteils für mobile Geräte angepasst. Allerdings ist der Pagespeed in der Standardversion in der Regel stark eingeschränkt. Außerdem werden zum Beispiel Tabellen häufig nur sehr unschön dargestellt.

Wie schaffe ich es, Tabellen für Smartphones zu optimieren?

Während die meisten Elemente bei responsiven Themes automatisch für Smartphoes angepasst werden,  so stellt die Darstellung von Tabellen häufig ein Problem dar. Viele umgehen dieses Problem, indem sie Tabellen in der Smartphoneansicht einfach ausblenden. Dies lässt sich recht einfach durch den Code „Display: none“ bewerkstelligen.

Ein andere Möglichkeit liegt darin, dass man die Funkti0n „Vertikal scrollen“ auswählt. Bei dieser wird die Tabelle in der Smartphoneansicht zwar nicht mehr komplett dargestellt, dafür kann der Besucher jedoch sich durch die Tabelle durchscrollen. Bei dem wohl beliebtesten WordPress Plugin für Tabellen „Table Press“ lässt sich dies sehr einfach einstellen. Es muss lediglich im Backend des Plugins der Kasten „Vertikal scrollen“ ausgewählt werden. Bei speziellen Affiliatethemes wie zum Beispiel dem Affiliseo Theme* ist dies sogar noch einfacher, da automatisch so eine Tabelle erstellt wird.

Affiliseo Tabelle

Beispiel für eine responsive, mit dem Affiliseotheme erstellte Tabelle auf einer meiner Seiten

Metabeschreibungen

Ein Faktor, der meiner Meinung nach häufig unterschätzt wird, ist sind die Metabeschreibungen für Seiten und Beiträge. Durch die Metabeschreibung lässt sich steuern, wie deine Webseite für bestimmte Keywords in den Suchergebnisse bei Google angezeigt wird.

Bei der Erstellung der Metabeschreibung solltest du versuchen, zu analysieren, was der Suchende genau will, wenn er ein bestimmtes Keyword bei Google eingibt. Wenn der Suchende zum Beispiel das Keyword „Klarinette kaufen“ eingibt, möchte er wahrscheinlich Angebote für Klarinetten finden, Preise bei unterschiedlichen Shops vergleichen und allgemeine Kauftipps erhalten.

Daher sieht die Metabeschreibung bei meiner Nischenseite über Klarinette zum Beispiel so aus:

Metabeschreibung für meine Klarinettennischenseite

Metabeschreibung für meine Klarinettennischenseite

Für das Keyword wäre es noch sinnvoll, einen Preisvergleich anzubieten. Da ich auf der Seite jedoch kein Affiliatetheme verwende und nicht viel Geld für ein Preisvergleichsplugin ausgeben wollte, mache ich dies momentan noch nicht. Kurzfristig würde es die Klickrate wahrscheinlich erhöhen, wenn ich in die Metabeschreibung das Wort „Preisvergleich“ gut sichtbar mit einbringen würde. Langfristig ist so ein Vorgehen jedoch nicht klug, da der Besucher etwas anderes erwartet und daher die Absprungrate steigt.

Wichtig!
Es ist also immer wichtig, nur Dinge in die Metabeschreibung zu packen, die dem potenziellen Besucher einen Überblick über die Tatsächlichen Inhalte der Webseite liefern. 

Wie erstelle ich eine perfekte Metabeschreibung?

Die Metabeschreibung lässt sich am einfachsten mit SEO-Plugin wie „Seo by Yoast“ erstellen. Wie du dies schaffen kannst, erfährst du in dem folgenden Video:

Methoden, um die Klickrate zu erhöhen

Wie du in der obigen Metabeschreibung für meine Klarinettenseite sehen kannst, habe ich einige Sonderzeichen wie ✅ oder Musiknoten verwendet. Dies führt dazu, dass ich die Metabeschreibung von den anderen Webseiten optisch abhebt, was wiederum zu einer höheren Klickrate führt.

Weiterhin lässt sich die Klickrate erhöhen, indem Schlagworte wie „NEU“, „Aktuell“ oder „Kostenlos“ eingefügt werden. Darüber hinaus erhöht die Verwendung von Zahlen die Klickrate in vielen Fällen.

Auf der anderen Seite sollte man es bei der Verwendung solcher Techniken allerdings auch nicht übertreiben, da es je nach Nische unseriös oder sogar nach Spam aussehen kann.

{ 1 Kommentar… add one }

Hinterlasse einen Kommentar!